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Zu Ende denken.
Erzähl- und Denkwerkstatt für "letzte Fragen" und gute Sorge

In der Philosophie hat der Ausdruck „letzte Fragen“ doppelte Bedeutung. Einerseits geht es um Fragen, die in „Grenzsituationen“ entstehen: im Leiden, in Ohnmacht, in Krankheit, im höchsten Alter, angesichts des Todes, in der Sorge und Verantwortung für andere. Andererseits werden damit die „höchsten Fragen“ bezeichnet: nach dem Sinn, danach, was es heißt, Mensch zu sein, was gut und richtig ist.

Im Alltag kommen wir in der Regel nicht dazu, Erlebtes tiefer zu verarbeiten und „zu Ende zu denken“ – die jeweils nächste Aufgabe braucht unsere tätige Aufmerksamkeit. Geschichten bewegen aber weiter, Situationen werfen Gefühle auf. Die darin liegenden Fragen und Erfahrungen können nicht bedacht, geteilt, ja kaum bewusst artikuliert werden.

Die Erzähl- und Denkwerkstatt will einen Raum für freies Denken und Austausch schaffen, in dem letzte Fragen und wesentliche Erfahrungen aus dem Pflege-Alltag zu Ende gedacht werden können. Das Sorge- und Erfahrungswissen zu letzten Fragen soll bewusst gemacht, geteilt und durch den Austausch erweitert werden. Es kann eine Ressource sein für gute Pflege, die Selbstsorge und Teamentwicklung.
Ein Angebot für "Sorge"-Dienstleister wie Hospizvereine, Pflegeheime, ambulante Dienste u. a.

Kontakt: Patrick Schuchter