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Unser Selbstverständnis

Wir kommen aus unterschiedlichen Bereichen und haben unterschiedliche Hintergründe: Als Team vereinen wir Wissenschaft und Praxis: d.h. Philosophie, Soziologie, Politische Theorie, Gesundheitswissenschaften, Forschung zu "Care"-Systemen, Kulturentwicklung und Ethik auf der einen Seite und der Erfahrung in Krankenpflege, Berufsberatung, der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen,  Ethikberatung, philosophischen Dialoggruppen und "Caring Communities" auf der anderen Seite. 

Was uns verbindet: in all diesen Kontexten und über den gesamten Lebensbogen ist unsere gemeinsame Erfahrung, Überzeugung und Kerntätigkeit – unsere „Mission“: das Selbst wächst am anderen; Gemeinschaft kann nur gelingen, wenn Austausch und Dialog stattfinden; die Haltung gegenüber dem Gemeinsamen und dem Individuum spielt eine zentrale Rolle für ein gelungenes Miteinander. 

Wir teilen die Erfahrung, dass gemeinsames Denken zu wesentlichen Fragen sozial verbindende Kraft entwickeln kann und so einen Beitrag zu einer neuen Sorgekultur leistet.

Ein Schlüssel für die Weiterentwicklung als Person oder Organisation besteht darin, vom und über das Leben Anderer zu lernen, sich überraschen zu lassen, Horizonte zu weiten und Perspektiven zu verschieben. 

Wir unterstützen deshalb Menschen – im privaten wie im professionellen Bereich und in Organisationen und Netzwerken – dabei:

  • In der täglichen Erfahrung – persönlich, im Beruf, in der Organisation – die tieferen existenziellen und gesellschaftlichen Fragen zu identifizieren,
  • Resonanzräume gegenseitigen Verstehens, des Eröffnens und des Austausches neuer und überraschender Perspektiven und wechselseitiger Anteilnahme zu organisieren und zu gestalten,
  • Positionen, Meinungen, Einsichten persönlich wie kollektiv zu entwickeln, 
  • Um die eigene Lebensführung, die Führung des Unternehmens, die Teamarbeit, die Organisation, das Netzwerk produktiv zu gestalten.

Die Erfordernisse des Alltags, die jeweils nächste anstehende Aufgabe, die „Routine“ – aber nicht zuletzt auch die Beschleunigung der Gesellschaft – führen dazu, dass grundsätzliche Fragen und der Austausch dazu oft keinen Ort haben. Wir unterstützten dabei solche Räume des gemeinsamen Denkens und Fragens zu eröffnen und zu füllen: für Sie persönlich, für das Team, in der Organisation oder auch in Bildungskontexten.

 

 
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Philosophische Praxis steht für...

… eine Art des Philosophierens, die nicht akademischen Institutionen oder der Lektüre schwer zugänglicher Büchern, ProfessorInnen und Intellektuellen vorbehalten bleibt.

Die Bewegung der Philosophischen Praxis – wesentlich von Gerd Achenbach pionierhaft vorangetrieben – hat, wie einst von  Sokrates gesagt wurde, „die Philosophie vom Himmel heruntergerufen, sie in den Städten und Häusern der Menschen angesiedelt, um sie zu versammeln und zu drängen, nach dem Leben, den Sitten und dem Guten und Schlechten zu forschen“ (Cicero, Tusculanae disputationes 5, 10). 

Wir stellen uns in diese Tradition und verbinden sie mit dem Methodenrepertoire qualitativer und partizipativer Sozialforschung, systemischer Organisationsentwicklung und philosophischer Dialogformen.

Wir teilen die ursprüngliche Überzeugung des Sokrates und der antiken Tradition, dass Philosophieren eine Weise ist, für sich, andere und die Gemeinschaft zu sorgen. Philosophie bietet eine Grundlage für ein gelingendes Miteinander.

 
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Sorgekultur steht dafür …

…immer wieder mit den tieferen Motiven und Fragen, die uns bewegen und mit Anderen wesentlicher in Kontakt zu kommen, sich zu erweitern und die sozialen Systeme, in denen wir „leben, lieben und arbeiten“ weiter zu entwickeln.

Wir bieten an …

  • Fortbildungen 
  • Diplomlehrgänge
  • „Mobile“ Workshops 
  • Vorträge 
  • Moderation von Veranstaltungen 
  • Projekte und Projektentwicklung
  • Kulturentwicklungsprozesse in Organisationen und Netzwerken
  • Persönliche Beratung